Die Chronik vom Arbeiter Schachklub zum 1.Schachklub Ottakring

1923 – 2017

Laut Wiener Schachnachrichten vom Juni 1997 feierte der Arbeiter Schachklub Ottakring am 2. Juni 1933 sein 10-jähriges Bestandsjubiläum. In den Nachkriegsjahren spielte der Verein mit wechselvollem Erfolg in der Wiener Meisterschaft. Sehr bekannte Spieler wie GM Ernst Grünfeld, IM Hans Müller, sowie die ÖM Leopold Lenner und Ing. Leinweber verstärkten den Verein.

Von 1981 bis 1997 geht Ottakring eine Spielgemeinschaft mit dem kleinen Ottakringer Klub Sandleiten ein. In dieser Zeit gelingt dem Verein der Aufstieg in die höchste Spielklasse Österreichs. Mit Obmann Walter Huber bezieht 1997 Ottakring das neue Spiellokal Club 217, wo auch noch heute gespielt und trainiert wird.

2008 wird Hartmuth Beck Obmann. Der Klub entwickelt sich weiter in Richtung Jugend- und Spitzenschach. Die Arbeit macht sich schon bald bezahlt. So wird Valentin Dragnev 2014 Jugend-Europameister im Schnellschach und ein Jahr später gelingt erneut der Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Seit 2014 leitet Philipp Scheffknecht das Kinder-und Jugendtraining. Immer mehr Kinder kommen zu den Trainingsnachmittagen. Unter dem neuen Obmann Harald Schneider-Zinner wird Ottakring sensationell Top-Sportverein Österreichs 2016.

Es beginnt eine hervorragende Zusammenarbeit mit „Frau Schach“. Ottakring hat nun neben Jugendschach, Spitzensport und Freizeitschach seine vierte Säule bekommen. Über 20 Frauen und Mädchen machen das Bild im Verein bunt und abwechslungsreich.

Dieser lebendige Eindruck wird auch durch unser verstärktes Engagement im Bereich Integration gestärkt. In der Zwischenzeit haben wir Spieler aus über zehn Nationen.

2017 beginnt mit einem spannenden Abend mit dem Jugendzentrum Ottakring.